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Neuer Personalausweis ist gestartet – gute Bilanz der ersten Woche. 

Zum 1. November 2010 wurde der neue Personalausweis bundesweit eingeführt. Auch bei den Bürgerämtern der kommunalen Kunden der regio iT aachen drehte sich nach Allerheiligen alles um den neuen Ausweis im Scheckkartenformat.

Die Bilanz der ersten Woche: Die Umstellung war erfolgreich, die durch die regio iT bereitgestellte Technik ist stabil und leistungsfähig. Die Anstrengungen im Vorfeld seitens der Bürgerämter in der Region und ihres IT-Dienstleisters haben sich also ausgezahlt. Das Fachverfahren OK.EWO wurde völlig neu konzipiert und fit gemacht für den neuen Ausweis mit seinen Online-Funktionen. Die Infrastruktur der regio iT ist neu aufgebaut, dies mit zukunftsweisender Technologie und leistungsstarken Komponenten. In den Bürgerämtern mussten hunderte von Arbeitsplätzen mit neuer Software ausgestattet werden, umfassende Tests standen auf der Agenda. Und die Mitarbeiter der Bürgerämter wurden intensiv geschult und auf die Neuerungen vorbereitet.

 

„Wir sind am 2.11.2010 sehr solide gestartet und konnten diese Leistung auch halten: keine Unterbrechungen, keine Ausfälle“, resümiert Arthur Stärk, zuständiger Produkt- und Projektmanager bei der regio iT, die erste Woche mit dem neuen Ausweis. „Die Resonanz der Bürgerämter ist durchweg positiv. Kritik äußern unsere Kunden an einzelnen Unzulänglichkeiten der Software, die zeitnah noch behoben werden müssen. Allein bei der Stadt Aachen wurden in der ersten Woche 659 neue Ausweise beantragt und dies von Anfang an ohne nennenswerte Reibungsverluste oder technisch bedingte Wartezeiten“, berichtet Stärk weiter.

 

Doch ganz ohne Widrigkeiten geht eine Umstellung dieses Formats dann doch nicht über die Bühne: Die Module der Bundesdruckerei in Berlin sorgten bis zuletzt mit Mängeln und immer neuen Änderungsnotwendigkeiten für Unruhe und zusätzliche Belastungen bei den Bürgerämtern und den IT-Dienstleistern. Zudem waren die Server der Bundesdruckerei überlastet – und werden dies wohl auch noch eine Weile sein. „Eindeutig das größte Risiko im Prozess“, beschreibt Arthur Stärk die Anspannung der letzten Wochen. Doch die Mitarbeiter der regio iT waren entsprechend sensibilisiert und in den ersten Tagen in ständiger Alarmbereitschaft.

 

Dabei sind die Anforderungen enorm: Denn das neue Antragsverfahren ist nicht nur aufwändiger geworden, sondern auch deutlich komplexer aufgrund der neuen Online-Funktionalitäten, die der Ausweis mit Chip seinem Besitzer nun bietet. Die Nutzung dieser Funktionalitäten ist freiwillig, der Antragsteller entscheidet selbst über deren Freischaltung. Doch der Trend ist eindeutig: Die neuen Funktionalitäten eröffnen nicht nur zusätzliche Möglichkeiten im privatgeschäftlichen Bereich - wie beim Online-Shopping oder im Kontakt mit Banken und Versicherungen -, sondern ebnen auch den Weg zu einer neuen Verwaltungskultur. Der Schlüssel zur neuen Servicewelt ist das E-Government: Perspektivisch kann der Bürger zahlreiche Dienstleistungen der Verwaltung vom heimischen PC aus in Anspruch nehmen – komfortabel und zeitsparend, also ohne Gang zur jeweiligen Behörde.

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