Kommunen in der digitalen Welt.

11.05.2016

Der technologische Wandel von Gesellschaft und Wirtschaft ist allerorts greifbar, längst geht nichts mehr ohne Informations- und Kommunikationstechnologien, nichts ohne Internet. Mit dem sich wandelnden Konsum- und Nutzerverhalten verändern sich auch Arbeits- und Geschäftsprozesse – und mit ihnen unsere Kommunen und Verwaltungen.

Für diese Entwicklung spricht deutlich das eGovernment. Doch liegen im digitalen Wandel Herausforderungen und Chancen, die weit hierüber hinausreichen. Vielmehr muss es im Zuge der digitalen Transformation auch darum gehen, eine Modernisierung von Verwaltung und Gesellschaft, von Arbeit und Teilhabe aktiv zu gestalten und offensiv zu steuern.

 

Wie also gehen Verwaltung und Politik mit ihrer Verantwortung für das Gemeinwesen im Rahmen der Digitalisierung künftig um? Und wie sieht die Verwaltung der Zukunft aus?

Diesen Fragen folgte Ende April der dbb akademie-Kongress "Neue Verwaltung: Zukunft Digitale Arbeit" unter Schirmherrschaft der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Doch eGovernment meint mehr als nur elektronische Dienste für den Bürger, auch die Digitalisierung verwaltungsinterner Abläufe gehört dazu. Denn „gute digitale Arbeit“ in Verwaltungen bedeutet nicht nur mehr Bürgernähe, sondern ebenso auch: Zeit sparen, Ressourcen schonen und Kosten senken. So sind denn auch in den vergangenen Jahren zahlreiche Schritte hin zu einer bürgerfreundlichen, agilen und effizienten Verwaltung gemacht worden. Doch zeigen Entwicklungen wie die Flüchtlingskrise, dass eine stärkere Digitalisierung der Verwaltung allein nicht ausreicht: Was an vielen Stellen fehlt, ist eine weiterführende Vernetzung. Über Zuständigkeitsgrenzen hinaus.

 

Der praktische Weg. Auf welche Weise werden sich die Aufgaben und Dienste von Verwaltungen verändern, und welche technischen Inno­vationen werden die Verwaltungsabläufe umgestalten?

Auf diese Fragen bot die regio iT im Rahmen des Kongresses auf der begleitenden Fachausstellung sowie in ihrem Fachvortrag praxiserprobte Antworten. Wie`s geht, zeigen in vielen Kommunen längst eigenentwickelte regio iT-Lösungen wie "Bürgerportal" und "Bewohnerparken online" – beide angeschlossen an elektronische Bezahlverfahren –, die Web-Anwendung "Schülerfahrtkosten online" oder der Energieanzeiger "e2watch". Und auch die neue "ucloud", ein hochsicherer Datenspeicher mit patentierter Versiegelungstechnologie, überzeugt – gerade im Hinblick auf die Informationssicherheit. Denn bei weitreichenden Online-Services mit vielen Beteiligten wie dem Bürgerportal muss ein Datenspeicher verfügbar sein, der einen lückenlosen Datenschutz bereits im Rechenzentrum garantiert.