Unterwegs für den Klimaschutz.

12.05.2016

StreetScooter tritt den Eifeltest an: Seit Anfang dieser Woche stellt die regio iT der Gemeinde Roetgen kostenfrei ihren StreetScooter ein halbes Jahr zur Verfügung. Damit gehört erstmals ein Elektrofahrzeug zum Fuhrpark der Gemeinde.

Er ist leise, sauber und rollt bereits seit rund zwei Jahren durch die Aachener Innenstadt – der StreetScooter der regio iT. Mit dem Elektrokleintransporter beteiligt sich die regio iT an der Initiative „100 StreetScooter für die Region“.

Wurde der Stromer bislang nur in der City genutzt, so befährt er nun Neuland; sind doch Berg- und Talfahrten in der Innenstadt eher die Ausnahme. Wie sich der StreetScooter bewährt, wird er während und nach der Testphase selbst verraten, denn mit zusätzlicher Technik ausgestattet, liefert er wichtige Informationen für das RWTH-Forschungsprojekt „Open Service Cloud for the Smart Car“ (Oscar). Bei jeder Fahrt werden technische Daten erfasst und ausgelesen. Diese helfen dabei, Elektroautos im Flottenverbund besser einzusetzen und zu koordinieren. Die Daten geben Antworten auf Fragen - etwa: Wie weit komme ich mit welcher Ladeleistung? Welche Strecke spart Energie?

Neben dem wissenschaftlichen Aspekt möchte die Gemeinde aber auch ein Zeichen für die Elektromobilität setzen und damit ein Vorbild - auch für Privatleute – sein. Ob die Gemeinde nach Ablauf der Testphase weiterhin auf die neue Technologie setzen und sich für die Anschaffung eigener Elektrofahrzeuge entscheiden wird, hängt sicherlich nicht nur vom Kaufpreis ab, sondern auch von der Reichweite. Wobei die Angaben des Herstellers vielversprechend klingen: Der StreetScooter hat eine Reichweite von etwa 50 bis 80 Kilometern, ehe er wieder für vier bis sieben Stunden an einer normalen Steckdose geladen werden muss.

In den nächsten Monaten wird man den StreetScooter also auf den Straßen in und um Roetgen sehen, wenn er wieder mal unterwegs ist für die Gemeinde – und für den Klimaschutz.