Gute und faire Arbeit in der digitalen Welt.

29.06.2016

Rund 500 Teilnehmer/-innen waren der Einladung des NRW-Arbeitsministeriums zur Betriebs- und Personalrätekonferenz 2016 gefolgt. Zentrales Thema war die Digitalisierung im Dienstleis-tungs- und Verwaltungsbereich.

Wie lässt sich gute, faire Arbeit 4.0 gestalten? Wie können Betriebsräte unterstützt werden? Antworten hierzu gab es auf der Betriebs- und Personalrätekonferenz 2016 in Düsseldorf. Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten die Auswirkungen von Digitalisierung und Vernetzung in Dienstleistungsbetrieben und im Verwaltungsbereich.

In verschiedenen Fachforen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und gezielt zu Fragen in einzelnen Branchen zu diskutieren. In jedem Fachforum berichteten Expertinnen und Experten aus der Praxis und gingen auf Fragen aus dem Publikum ein.

So diskutierten etwa der Chief Information Officer (CIO) des Landes NRW, Hartmut Beuß, und Klaus Hess von der Technologieberatungsstelle NRW unter der Moderation von Andreas Poppenborg, regio iT-Geschäftsleiter, im Fachforum „Elektronische Akte: Ist digital besser?“ über die jeweiligen Vor- und Nachteile sowie die Chancen der modernen Technik. Denn „gute digitale Arbeit“ bedeutet Zeit sparen, Ressourcen schonen und Kosten senken. Und mit der Einführung der elektronischen Akte (e-Akte) können auch gewohnte Arbeitsweisen verändert und modernisiert werden.

Dagegen müssen für die Einführung der e-Akte auch gewisse Voraussetzungen erfüllt sein: So kostet diese nicht nur Geld. Auch die Mitarbeiter müssen frühzeitig entsprechend vorbereitet und begleitet werden, damit sie sich an das neue System und die damit einhergehenden neuen Prozesse gewöhnen können.

Zum Abschluss der Konferenz wandte sich Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles schließlich mit einer Videobotschaft an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.