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Die digitale Souveränität Europas gestalten


Die Corona-Krise zeigt einmal mehr, wie nützlich digitale Plattformen sind. Sie ermöglichen es, physisch auf Abstand, aber virtuell in Kontakt zu bleiben – sei es für den digitalen Unterricht, im Arbeitsleben oder privat. Ebenso deutlich werden aber auch die Abhängigkeiten Europas im digitalen Raum, denn führende digitale Plattformen werden von nicht-europäischen Unternehmen bereitgestellt. Gleiches gilt für die leistungsfähigsten Dateninfrastrukturen.

Wie Europa seine digitale Souveränität stärken kann, beschreibt das heute veröffentlichte Impulspapier „European Public Sphere – Gestaltung der Digitalen Souveränität Europas“ einer hochrangigen Projektgruppe aus Wirtschaft und Wissenschaft. Diese schlägt den Aufbau eines digitalen Ökosystems vor, das auf die Gestaltungshoheit Europas und die demokratische Kontrolle durch seine Bürgerinnen und Bürger setzt. Einen öffentlichen digitalen Raum, der faire Zugangs- und Nutzungsbedingungen bietet, den öffentlichen Diskurs fördert und die identitätsstiftende Pluralität Europas sicherstellt.