Modellprojekt „Das digitale Schülerticket“

15 Nov

OWL geht voran. Mit der Unterstützung des Landes NRW entwickeln die Projektpartner Stadt Gütersloh und Stadt Bielefeld gemeinsam mit der regio iT im Rahmen eines Modellprojekts die Einführung eines „Digitalen Schülertickets NRW“.

Jens Kronsbein, Abteilungsleiter bei der Bezirksregierung in Detmold, übergab jetzt den Projektpartnern dazu den Förderbescheid des Landes über rund 200.000 Euro. Die Förderung erfolgt im Rahmen der „Digitalen Modellregion NRW“ durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW (MWIDE). In Gütersloh und Bielefeld soll erprobt werden, was zu einem NRW-Service für die medienbruchfreie Bestellung, Ausstellung und Kostenerstattung für ein Digitales Schülerticket anwachsen soll

In drei Teilprojekten soll die Einführung des Digitalen Schülertickets für NRW umgesetzt werden. Gütersloh und Bielefeld erarbeiten gemeinsam mit der regio iT ein medienbruchfreies Servicetool – eine modulare Lösung, die in einem nächsten Schritt von der kommunalen Landschaft in NRW übernommen werden kann. Dabei sind die Anforderungen durchaus komplex, denn es gilt von der Registrierung mit dem Servicekonto NRW über die Antragstellung und die Auswertung der Entfernungsmessung, über die Regelungen für Eigenbeitrag und Kostenerstattung bis hin zu den Schnittstellen mit den Verkehrsunternehmen den Prozess digital aufzubauen und zu steuern.

Die „Modellregion OWL“ soll in einem weiteren Teilprojekt den automatisierten Arbeitsprozess auf seine Massentauglichkeit hin erproben. Dabei werden die Verbundpartner durch weitere Partner wie die Stadt Herford, Städteregion Aachen, Kreis Soest, Stadt Soest, Stadt Lippstadt, Kreis Gütersloh, Stadt Wuppertal, Gemeinde Schalksmühle und die Stadt Minden unterstützt. Im Anschluss an das Projekt wollen auch diese Kommunen und Kreise das digitale Tool einsetzen, um nicht nur den OZG-Dienst anzubieten, sondern auch weiterführende digitale Services zugunsten der Schülerinnen und Schüler und ihren Familien anbieten zu können. Der dritte Schritt ist ein Anschlussprojekt des Kompetenzcenters Digitalisierung (KCD) NRW, eines Dachverbands der Verkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, das auf Seiten der Verkehrsbetriebe ein digitales sowie standardisiertes E-Ticket-Verfahren zum Ziel hat. Für das Projekt in OWL ist eine Projektlaufzeit bis Anfang 2023 vorgesehen.

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